Spielbericht 2. Runde Rheinlandliga
Gusenburg gegen Cochem

Quelle: Ernie

Die gute Nachricht vorab: wir haben gewonnen,
aber es war nicht so leicht, wie man hätte meinen können, nachdem Cochem das erste Brett frei lässt und so Freddi einen ungewollten spielfreien Tag beschert hatte.
Die restlichen sieben Partien nahmen insgesamt einen spannenden Verlauf.

Gegen 12:40 Uhr hatte Peter bereits seinen Gegner bezwungen, nachdem er mit Schwarz ungefährdet aus der Réti Eröffnung herauskam und systematisch seinen Vorteil ausbauen konnte. Obwohl es nur gut 30 Züge dauerte, hätte der Gegner auch schon etwas früher aufgeben können (im Bauernendspiel mit 3 Minusbauern).

Leider musste Rainer kurze Zeit später die Fahnen strecken, nachdem er mehr als 60 Züge einen harten Fight durchgestanden hatte. Obwohl er gut aus dem abgelehnten Damengambit mit Weiß herauskam, erwies sich der Gegner auch kombinatorisch als harte Nuss und gewann einen nach dem anderen Bauern. Schließlich gingen Rainer die Bauern aus, aber er stellte seinen Gegner in einem Schwerfigurenendspiel immer wieder auf die Probe. Aber alles half nichts: nach dem Tausch aller Türme und der Dame war es vorbei.

In einer überaus spannenden Partie hätte Frank unterdessen schon aus der Eröffnung heraus mit einem großen Vorteil kommen können, nachdem der Gegner (mit Schwarz) seinen Springer auf e4 setzte, um einen Bauern zu gewinnen: das wäre der Moment für Frank gewesen, mit dem klassischen Läufereinschlag auf f7 nebst Figurenrückgewinn mit Dd5+ in klaren Vorteil zu kommen. Das reichte Frank aber nicht, er wollte mehr. Nachdem der Gegner jedoch rochiert hatte, war es Frank, dessen rückständige Entwicklung einen Nachteil einläutete. Am Ende (nach zahlreichen weiteren Verwicklungen) einigten sich die Kontrahenten schließlich auf Remis. Zwischenstand: 2,5 zu 1,5 für die Gastgeber!

Überraschend gewann ich als nächster meine Partie, wiederum in einem abgelehnten Damengambit. In einem spannenden und gleichwertigen Mittelspiel gab es kombinatorische Tricks auf beiden Seiten, aber letztlich entschied ein relativ grober Fehler mit Springergabel die Partie.

Als nächstes steuerte Volker ein Remis zum Mannschaftsergebnis bei. Nach schöner Eröffnung (Volker spielte einmal selbst gegen einen Franzosen und wählte die Variante mit Sd2) war bald ein spannungsgeladenes Mittelspiel erreicht, bei dem ein Durchbruch in der d-Linie den entscheidenden Vorteil gebracht hätte – allerdings ließ der Gegner diesen Plan nicht ohne weiteres zu und schließlich erreichten die beiden nach 30 Zügen ein ausgeglichenes Endspiel.

Während ich immer noch bei der Analyse weilte, wurde mir die freudige Nachricht überbracht, dass Jörg inzwischen gewonnen habe. Das war sehr wichtig. Immerhin hatte Jörg viele Züge unter Druck gestanden. Nach der Eröffnung stand es zwar ausgeglichen, aber der Gegner konnte auf der c-Linie unangenehmen Druck mit Fesselungen aufbauen. Jörg parierte zwar alle Drohungen, sah sich jedoch in den zwanziger Zügen einem gefährlichen Königsangriff ausgesetzt. Allerdings – wie so oft – überzog der Gegner am Ende die Stellung und so konnte Jörg einen sehr schönen, verdienten Sieg einfahren.

Leider verlor Willi auf Brett 5 nach hartem, langem Kampf. Letztlich war die Niederlage dem starken Wunsch geschuldet, das Remis zu vermeiden und auf Sieg zu spielen. In einem relativ gleichen Mittelspiel mit Läufer gegen Springer vermied Willi den Abtausch der Türme und überließ in der Folge die c-Linie dem Gegner, was – letztlich – zur Niederlage führte, wenn auch nach vielen Wendungen und einem sehr beachtlichen und ambitionierten Königsangriff von Willi. In dem Moment, als der Gegner einen Turm auf c7 stellte, war die Stellung wohl nicht mehr zu halten.

Aber insgesamt, wie gesagt, ein wichtiger 5:3 Heimsieg gegen Cochem
   

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