Kinder, die Schach spielen, lernen besser!

Von allen anderen Brettspielen unterscheidet sich das Schachspiel grundlegend durch seine unermesslichen Möglichkeiten sowie seinen Variantenreichtum. Eine weitsichtige Planung und Vorausberechnung garantiert den Erfolg. Dabei darf man nicht nur das eigene Konzept verfolgen, sondern muss sich auch in die gegnerische Gedankenwelt hineinversetzen können.

Dieses Wechselspiel erfordert ein gutes logisches Denkvermögen. Das Besondere zu der Arbeit in der Schule besteht darin, dass Jungen und Mädchen durch ihre Beschäftigung mit einem Spiel, welches sie fasziniert und mitreißt pädagogisch wertvolle Eigenschaften verinnerlichen, ohne sich dessen überhaupt bewusst zu sein. Schach ist Spiel, Sport, Wissenschaft und Kunst zugleich.

Mehrere Untersuchungen an Schulklassen sowie vielfältige Erfahrungen mit Jugendschachgruppen kommen zu folgenden Ergebnissen: Das königliche Spiel erzieht die Kinder u.a. zum selbständigen, logischen und räumlichen Denken, zur Freude am spielerischen Lernen von Regeln, zur Konzentration, Disziplin, Geduld und Ausdauer, Respektierung des Gegners sowie Kameradschaft im Team, zur Erfahrung der eigenen Stärken und Auseinandersetzung mit den eigenen Schwächen sowie schließlich zur Kreativität, denn ein durchdacht abgeschlossenes Schachspiel stellt meistens ein kleines Kunstwerk dar und ist unwiederholbar.

Schach versteht sich im weitesten Sinne als Gehirntraining, denn was Jogging für den Körper bedeutet, ist das königliche Spiel für den Geist.

Es befähigt dazu, Entscheidung zu treffen, leitet zur Lösung von Problemen an, fördert wertvolle Charakterzüge, zeigt die eigenen Möglichkeiten und Grenzen auf und lehrt, mit Niederlagen umzugehen. Zudem ist es für das spätere Leben eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Regelmäßiges Schach spielen wirkt sich positiv auf die Schulleistungen aus, wie die Uni Trier in einem fünfjährigen Langzeittest an der Grundschule Olewig herausfand.

Auch verdeutlichen eine Vielzahl weiterer Untersuchungen, wie z.B. die Bozener Studie, dass durch Schach spielen ein nachhaltiger Motivationsschub erreicht wird. Fortschritte im Fach Mathematik, aber auch eine merkliche Verbesserung der Lese- und Sprachkompetenz werden bescheinigt. Ebenso belegen die Pisastudien, dass Schach spielende Kinder deutlich besser abschnitten als ihre Mitschüler, die sich mit dem königlichen Spiel nicht befassten. Mittlerweile ist Schach in über 30 Ländern verpflichtendes Unterrichtsfach.

   

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